Stadtfest Falkensee 2015

Das Stadtfest 2015 war wieder sehr schön, auch wenn der Wettergott nur zweitweise mitgespielt hat. Hier finden Sie ein paar Impressionen:

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Protesttag in Falkensee: Eine Stadt für uns alle?

Am heutigen Dienstag fand anlässlich des Europäischen Protesttags für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung eine Veranstaltung in Falkensee statt. Eingeladen hatte dazu der Beirat zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Falkensee. Die sechs Mitglieder des Beirates sorgten für ein vielfältiges Programm:

Um 14 Uhr startete eine “Rollitour” durch Falkensee. Wer wollte konnte sich einen der, von Uwe Abel zur Verfügung gestellten, Rollstühle schnappen und vom Bahnhof Falkensee (Gleis 2: Richtung Berlin) bis zum Stadthallenvorplatz fahren und die Erfahrung des Rollstuhlfahrens machen.

Zahlreiche Interessierte nutzen die Chance, darunter auch einige SVV-Mitglieder, Rathausangestellte und Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin.

Auf dem Festplatz vor der Stadthalle und am Gutspark gab es im Anschluss viele Aktionen und Angebote zum ausprobieren und mitmachen, ein musikalisches Bühnenprogramm und tänzerische Darbietungen. Und natürlich sollte auch diskutiert werden. Zu den Themenbereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit oder Mobilität konnten sich Besucherinnen und Besucher mit Vertretern der Europa-Union Deutschland an Ständen informieren und unterhalten. Zu Gast war unter anderem auch Rainer Wieland, MdEP und Präsident der überparteilichen Europa-Union Deutschlands und Vizepräsident des Europäischen Parlaments – er war anlässlich der Gründung des Kreisverbandes der Europaunion im Havelland in Falkensee und nutzte den Protesttag um auf die Bedeutung Europas aufmerksam zu machen.

Bilder:

Zum Abschluss des Tages wurde in der Stadtbibliothek der Film “Ziemlich beste Freunde” gezeigt.

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geplante Bundeswehr Schießanlage in Döberitzer Heide: Keiner ist zuständig

Obwohl schon Ende letzen Jahres bekannt wurde, dass die Bundeswehr plant den Truppenübungsplatz südlich der Döberitzer Heide um einen Schießstand zu erweitern, sind die örtlichen Politiker erstaunlich gelassen.

Während die Potsdamer Neuen Nachrichten davon berichten dass sich in Groß Glienicke eine Bürgerinitiative gegründet hat, die SPD-Politikerin Andrea Wicklein einen Protestbrief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schickte und Andrea Johlige von den Linken mehrere Anfragen an die Landesregierung stellte, hört man von Politikern in Falkensee und Dallgow: Nichts.
So hat die Mehrheit der Gemeindevertreter in Dallgow-Döberitz am 25.2.15 entschieden, keine Position zum geplanten Schießstand einzunehmen. Und dass, obwohl die Bundeswehr weder die anliegenden Gemeinden, noch die Landeshauptstadt oder die Sielmann-Stiftung informiert hat. Ebenjene ist auch weithin mit Kritik hörbar und fordert dazu auf, den vorhandenen Schießplatz in Lehnin (25km entfernt von Potsdam) zu nutzen. Sie fürchtet zudem, dass Zehn Jahre Naturschutzarbeit und 13 Millionen Euro an Spendengeldern der Bundeswehr zum Opfer fallen könnten.

„Wir Grünen wollen ein Optimum für alle Beteiligten: Die Bundeswehr soll bestmöglich üben können und gleichzeitig soll die Belastung für Umwelt und Anwohner möglichst gering sein“,

sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Peter-Paul Weiler und weiter:

„Das ist nicht schwer: Brandenburg ist groß, weit und häufig menschenleer – nur eben nicht im Speckgürtel von Berlin. In der Region mit dem stärksten Bevölkerungswachstum Deutschlands einen lauten Schießplatz errichten zu wollen, ist ganz und gar nicht nachzuvollziehen. Und allein, dass 14 Millionen Euro in den Bundeswehr-Haushalt für den Schießplatz eingestellt sind, zeigt an, wie konkret die Planungen gediehen sind –das  müsste eigentlich die Hoffnung darauf zerstören, dass der Schießplatz doch nicht kommt oder besonders leise sein wird“,

Und auch nach CDU-Auffassung wird mit den geplanten 14 Millionen Euro für den Bau des Schießplatzes nur ein lauter Schießplatz zu bauen möglich sein – ein Schießplatz, den man kaum noch wahrnimmt, koste locker das Doppelte.

Was sagen Falkenseer Politiker?

Ein Antrag der LINKEN in der SVV mit dem Titel “Keine Sammelstandortschießanlage in der Döberitzer Heide” wurde nicht angenommen. Begründung?

“Der Lärm, der von einer möglichen Schießanlage ausgehen könnte, ist natürlich alles andere als schön für Falkensee…”

aber man sei halt nicht zuständig, so Franc Heinrihar (SPD). Demnach habe man den entsprechenden Antrag der LINKEN – welcher von Bündnis90/Die Grünen unterstützt wurde – nicht angenommen. Ursula Nonnemacher von den Grünen führt dazu aus:

Wir sehen es als problematisch an, dass mit viel Aufwand die Sielmann-Stiftung ein Renaturierungsprojekt auf alten Konversionsflächen angeht, dann aber diese Flächen durch Schießstände verkörnt werden. Die Döberitzer Heide hat für die gesamte Region – auch für Falkensee- Bedeutung als Naherholungsgebiet. Besonders schwer wiegt, dass die Landeshauptstadt Potsdam in Krampnitz ein großes Wohngebiet entwickeln will. Zu einer Neuansiedlung von Tausenden Menschen passt keine Schießanlage.

Auf dem Gelände der früheren Militärkaserne Krampnitz soll in den kommenden Jahren ein Stadtviertel für Tausende Anwohner entstehen. Dieses liegt aber nur wenige Kilometer Luftlinie zum geplanten Schießstand.

Landesregierung erarbeitet Gutachten

Jörg Vogelsänger (SPD) antwortete Andrea Johlige (LINKE) auf ihre Anfrage, dass die Landesregierung keine Entscheidungen treffen könne. Dies würde alles auf Bundesebene geschehen. Verschiedene Landesbehörden müssen dem Bund zuarbeiten. Der BLB hat bereits ein schallschutzrechtliches Gutachten in Auftrag gegeben. Des Weiteren wird ein landschaftspflegerischer Begleitplan, inklusive eines artenschutzrechlichen und faunistischen Gutachtens erstellt. Dies ist nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz vonnöten – folglich kann eine Genehmigung nur daran scheitern. Laut Vogelsänger soll der Schutzstatus der Döberitzer Heidelandschaft unverändert bleiben. Außerdem halte die geplante Anlage sämtliche Sicherheitsabstände zu Wanderwegen außerhalb des Geländes ein.

Die geplante Schießanlage

soll aus fünf Kurz- und sechs Langbahnen bestehen, welche bis zu 250 Meter lang sind und als Sammelstandortschießanlage für Soldaten aus umliegenden Kasernen zur Verfügung stehen. Diese können mit Pistolen, Maschinenpistolen, Gewehren und Maschinengewehren üben. Laut Bundesamt für Infrastruktur der Bundeswehr belaufen sich die Investitionskosten auf 14,4 Millionen Euro im Zeitraum zwischen 2017 und 2021.

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Das war das Falkenseer Stadtfest 2014

Am gestrigen 6. September fand das Stadtfest vor der Stadthalle in der Bahnhofstrasse statt. Und auch die, im letzten Jahr erstmalig veranstaltete, Kunstmeile sorgte mit zahlreichen Künstlern und vielen Besuchern für ein gelungenes Fest. Das Wetter spielte mit, die Stände vor der Stadthalle und auch der Kunstmeile entlang der Bahnhofstraße waren pünktlich aufgebaut und liebevoll geschmückt. Kinder konnten an zahlreichen Ständen spielen, Wasserballlaufen oder auf der Hüpfburg toben. Die vielen Falkenseer Vereine sorgten für ein zusätzliches Angebot an Bewegung wie Torwandschießen, Pfeilwerfen oder Geschicklichkeitsübungen.

Neben zahlreichen Ess- und Getränkebuden, gab es auf der großen Bühne ein buntes Programm: Auftritte der Tanzschuhle, Musikbands und des TSV, sorgten für viel Abwechslung.

 

Natürlich durften, so kurz vor der Landtagswahl, die politischen Parteien nicht fehlen: Eine jede hatte einen Stand aufgebaut und verteilte fleissig Give aways und Infomaterial. Ich habe die Anwesenheit der Kandidaten genutzt um sie spontan mit der Kamera zu befragen: Warum sollen wir sie wählen?

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Nach Preiserhöhung: Welche Kneipe kann sich die Bundesliga leisten?

Die Mitteilung von SKY Deutschland hat viele Inhaber eines Gastronomiepaketes schockiert: Die Preise für gewerbliche Kunden werden zum 1. September 2014 im Schnitt um 30% erhöht. Und das zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres. Im benachbarten Berlin führte dies schon zu vielen Kündigungen der Verträge (wie bspw. der Tagesspiegel berichtet) und auch bundesweit sorgen sich Gastronomen um den Verlust eines Serviceangebots für ihre Kunden. Denn da sind sich viele einig: Alleine wegen der Bundesligaspiele besuchen nur wenige die Lokalitäten.

Und der DEHOGA Berlin verkündete gestern, die mit Sky ausgehandelte Kooperation für seine Mitglieder einer kritischen Prüfung unterziehen zu wollen. Denn monatliche Gebühren von über 600,-€ sind für viele Gastronomen nicht ohne weiteres zu stemmen. Und eigene Preiserhöhung kommt für viele nicht in Frage: Damit strafe man vor allem die Kunden, die nicht wegen des Fußballs kommen.

Auch die beiden Sportbars in Falkensee, das Horke’s und das Schrääg rüber haben Post von Sky erhalten und sollen monatlich erheblich mehr  zahlen. Frank Kabicek, genannt Horkes – berichtet von einer angekündigten Preiserhöhung von 30%. Das zu leisten, nachdem Anfang des Jahres die Preise bereits um 20% erhöht wurden, möchte der Gastronom nicht ohne weiteres: Er hat sein Abo nun gekündigt und wartet auf den Besuch eines Sky Vertreters um eine individuelle Lösung zu finden. Wenn die gefunden wird, wird er seiner Kundschaft weiterhin Live-Fußball anbieten – wenn nicht, bleibt Fußballfans nur eine Alternative zum Live Fußball schauen in Falkensee:

Das Schrääg rüber von Heiko Richter. Auf Nachfrage erklärt er uns, dass es im Schrääg weiterhin die Bundesliga per Sky zu sehen gibt.

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Wasserbüffel in Falkensee

Am Samstag, 12. Juli 2014, begann gegen 9 Uhr die Beweidung der Spekte 8 im Auftrag des Bezirksamtes Spandau. Die ca. 11 ha große Beweidungsfläche erstreckt sich bis an dem Berliner Mauerweg auch auf Falkenseer Gebiet und wurde in den vergangenen zwei Wochen neu eingezäunt.

Zum Auftakt zog eine Wasserbüffelherde, bestehend aus einem Bullen, sechs Kühen und einem Kalb in die Spekteniederung ein und soll sich dort am reichlich vorhandenen, grünen Bewuchs stärken. Hauptsächlich sollen die Wasserbüffel das sich in der Niederung stark ausgebreitende Schilf vertilgen.

Das Bezirksamt Spandau arbeitet schon seit mehreren Jahren mit dem Landschaftspflegeverband Spandau zusammen, um gemeinsam unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes und der Landschaftspflege öffentliche Grünflächen zu entwickeln und artenreicher zu gestalten. Dabei kommen zunehmend Wiederkäuer zum Einsatz, welche als kostengünstige Landschaftsgestalter fungieren.

Nach dem Ersteinsatz der Wasserbüffel werden Schafe und Ziegen auf die Beweidungsfläche folgen.

Von Falkenseer Seite gibt es auch einen Zugang über den Mauerweg in Nähe der Calvinstraße, wo eine fußläufige Durchwegung auf die Spandauer Seite besteht.

In der Bildergalerie sehen Sie die Beweidung:

 

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Sternmarsch der KiTas Falkensee

Beim Sternmarsch der Kindergärten und -Tagesstätten trafen sich am 20.6. ca. 500 Teilnehmer auf dem Vorplatz der Stadthalle um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Viele der Kinder trugen symbolische, selbstgebastelte “rote Laternen” die sie dem Land Brandenburg schenken wollen. Ihrer Meinung nach habe Brandenburg bundesweit einen der schlechtesten Personalschlüssel für die Kinderbetreuung, was dazu führe, dass das Personal:

  • zu wenig Zeit für Kinder und Eltern,
  • zu wenig Zeit für gute Bildung von Anfang an,
  • zu wenig Zeit für Fortbildung haben,
  • keine Zeit für Vor- und Nachbereitung hat,
  • Chronische Überbelastung der Erzieher/Innen
  • keine Freistellung der Leitungskräfte möglich ist.

Zu den Vorwürfen und Forderungen nahmen zahlreiche Politiker Stellung. Einige davon kann man sich hier ansehen – leider fehlen auf dem Video die Redebeiträge von Ursula Nonnenmacher (Die Grünen) und Michael Simon (SPD):

Die Forderungen der Teilnehmer sind:

  • Mehr Zeit für Kinder
  • Mehr Zeit für Qualität (besseres Ausbildungsniveau für pädagogische Fachkräfte)
  • Mehr Zeit für die Entwicklung der Kinder
  • Mehr Zeit für Kinderschutz
  • Mehr Zeit für den Austausch zwischen Eltern und Erzieher/Innen
  • Mehr Zeit für Weiterbildungen und Reflektionsgespräche
  • Mehr Zeit für Leitungskräfte (Freistellung ab einer Kapazität von 100 Kindern)
  • Mehr Zeit für Mitarbeiter und Mitarbeitergespräche

Hier eine Bildergalerie vom Sternmarsch:

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Förderverein der freiwilligen Feuerwehr mit positiver Bilanz

Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 12.6., zog der Vorstand des Fördervereins der freiwilligen Feuerwehr Falkensee (FFFF) eine positive Bilanz des bisherigen Jahres. Trotz des WM-Auftaktspiels und herrlichem Wetter fanden sich knapp ein Viertel der 102 Mitglieder in den Schulungsräumen der Feuerwehr ein.

Der Vorsitzende, Udo Appenzeller, berichtete dabei von den vergangenen Veranstaltungen der Feuerwehr bzw. des Fördervereins. Wie der Name andeutet, fördert der Verein die Feuerwehr – in vielfältiger Weise. Zum einen unterstützt er die Kameraden finanziell, denn viele Veranstaltungen dürfen nicht aus dem von der Stadt bereitgestellten Geld verwendet werden. So wäre beispielsweise das Osterfeuer, der Kameradschaftsabend und das Knutfest ohne die, meist auch tatkräftige, Hilfe des Vereins kaum möglich.

Gerade beim Osterfeuer, berichtet der Vorsitzende, wird die finanzielle Hilfe des Vereins benötigt. Denn die draus resultierenden 4-6 Kubikmeter Asche sind Sondermüll und schlagen mit knapp 400,-€ pro Kubik zu buche. Aber auch die Finanzierung diverser Fahrzeuge wird vom Verein ergänzt. Das am 18.1. übergebene Tanklöschfahrzeug (TLF 20/50) wurde ebenfalls von Mitgliedern, Sponsoren und Freunden des Fördervereins möglich gemacht. Hier können Sie das Video der Feuerwehr von der Übergabe nochmal sehen:

Der Förderverein hat derzeit 102 Mitglieder, die Tendenz ist steigend. Denn auch nachdem einige “Karteileichen” aussortiert wurden, hat der Förderverein im vergangenen Jahr neue Mitglieder gewonnen. Darunter finden sich natürlich auch “prominente” Namen wie Bigalke, Gunkel oder Richstein.

Und auch die Förderung der Jugendfeuerwehr, derer sich der Verein im Besonderen verschrieben hat, klappt. Derzeit befinden sich 18 Jugendliche auf einer Warteliste, denn die verfügbaren Plätze sind vergeben. Da heisst es warten bis ein Platz frei wird oder hoffen, dass sich vielleicht noch ein Ausbilder findet der eine neue Gruppe betreuen könnte.

Der Förderverein freut sich über die bisherige Entwicklung und freut darauf bald eine eigene Internetpräsenz zu haben, eine Webseite ist bereits in Arbeit. Bis die jedoch geschaltet ist, kann man sich beispielsweise in der Facebookgruppe des Fördervereins über aktuelle Meldungen informieren.

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Bildergalerie: Hoffest des Hofladen Falkensee

Der Hofladen Falkensee hat auch dieses Jahr wieder zu seinem Hoffest geladen und zahlreiche Falkenseer machten sich auf den Weg nach Dallgow-Döberitz. Denn obwohl er Falkensee im Namen trägt, gehört er geographisch zur Nachbargemeinde Dallgow. Es wurde wieder viel geboten und nicht nur die Kleinsten hatten ihren Spaß. Hier sind ein paar Eindrücke für Sie:

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